Thema: Nachgefragt bei unseren Projekten

Künftig möchten wir über unsere Internetseite verstärkt Informationen über die umgesetzten Projekte weitergeben.

Dies soll natürlich nicht die Berichterstattung in den Parlamentssitzungen ersetzen. Aber hier bietet sich die Chance, auch "zwischendurch" und mit Bildern die Verbindung zwischen Spendern und den geförderten Projekten zu stärken.

Wenn wir ein Interesse hieran erkennen, werden wir uns gern bemühen, diese Sparte künftig verstärkt zu pflegen.


Großes Interesse von Migrantinnen am Deutschkurs der Diakonie

 

Das Interesse vom Migrantinnen, Deutsch zu erlernen, ist offenbar groß. Die Gruppe der Interessierten war größer als die Zahl der Plätze. Frauen aus Afrika, Russland, Syrien und dem Irak nehmen teil. Die Kursleiterin schafft es trotz der großen individuellen Unterschiede in der Vorbildung pädagogisch versiert, alle anzusprechen, zu ermutigen und sich zu äußern, berichtet Barbara Bongardt, Mitglied der Finanzkommission des Bonner Spendenparlaments, vom Besuch des Förderprojektes „Deutschkurs der Diakoni im Stadtteil Medinghoven „Erste Schritte für Migrantinnen".

Mit einem niedrigschwelligen Deutschkurs für weibliche Flüchtlinge und Migrantinnen, mit und ohne Alphabetisierung, soll die Integration der Teilnehmerinnen in die Gesellschaft, die Information über unterstützende Institutionen in Bonn sowie die Bildung von Netzwerken im Stadtteil erreicht werden. Um vor allem den Müttern eine Teilnahme zu ermöglichen, findet der Kurs über 16 Monate 2x wöchentlich von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr im Stadtteilbüro statt. Das Bonner Spendenparlament hat das Projekt mit 3.800 Euro gefördert.

Die Kursleiterin setzt unterschiedliche Medien wie auch kurze Videos ein. Darüber hinaus organisiert sie Ausflüge in den Stadtteil, beispielsweise in die Bücherei. Der Zuhörer merkt, wie aufmerksam und interessiert die Teilnehmerinnen mitmachen. Der große Wunsch besteht, auch nach Beendigung des Kurses einen Erzählkreis zu bilden.

Vielleicht kann das Bonner Spendenparlament einen Ehrenamtlichen finden, der sich diese Aufgabe zutraut!?


Premiere der arte fact-Kunstkarre - Bonner Spendenparlament fördert Projekt zur kulturellen Bildung

Unter dem Blütenhimmel der Heerstraße hat arte fact, Werkstatt für Kunst e.V. das Projekt „Kunstkarre zur kulturellen Bildung" gestartet. Der Verein möchte von nun an an einem Nachmittag pro Woche Vorschul- und Schulkindern auf dem rege besuchten Platz vor dem Frankenbad ein Angebot zum kreativen Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien machen. Unter professioneller Anleitung können die Kinder ohne Leistungsdruck und ergebnisoffen ihre Ideen umsetzen. Die Materialien und Ideen orientieren sich an den Möglichkeiten der Arbeit im Freien. Kunst öffnet den Zugang zu kultureller Bildung und ist nonverbale Kommunikation. Durch künstlerische Erfolge erleben die Kinder Bestätigung und tragen das gewonnene Selbstwertgefühl mit in den Alltag.
Das Bonner Spendenparlament hat dieses Projekt auf seiner 18. Parlamentssitzung im Herbst vergangenen Jahres mit 4.100 Euro, insbesondere für Dozentinnen-Honorare und Materialien unterstützt.

„WERKstattSchule": Bonner Spendenparlament hilft Jugendlichen beim Start ins Berufsleben

 

Eine nicht unerhebliche Zahl von Jugendlichen hat schon frühzeitig eine schlechte Perspektive. Es fehlt an vielem: Motivation, Durchhaltever-mögen, praktischen Fähigkeiten, sozialer Kompetenz. Oft sind sie nicht an einen geregelten Tagesablauf gewöhnt, haben psychische Probleme, Konflikte mit den Eltern oder anderes.

Im Projekt WERKstattSchule arbeitet man auf sanfte Weise daran, diese Jugendlichen an die Arbeitswelt heranzuführen. Hilfreich ist, dass es in den Räumen der Katholischen Jugendagentur eine Küche, eine Holzwerkstatt, Platz für kleine Gartenprojekte, Räume für andere Aktivitäten gibt. Barbara Bongardt von der Finanzkommission konnte sich nach einem Jahr bei einem Besuch davon überzeugen, dass man mittlerweile zehn Jugendliche mit Angeboten verschiedenster Art beschäftigt. Mehr können leider nicht aufgenommen werden.

Durch die finanzielle Unterstützung des Spendenparlamentes konnte man auch Ausflüge beispielsweise in einen Kletterwald unternehmen oder sich sportlich beim Bogenschießen betätigen (siehe Bild). Solche Aktivitäten sind wichtig für das Selbstwertgefühl und den sozialen Zusammenhalt. Es wäre wünschenswert, dass dieses Projekt weiterhin gefördert wird und noch weitere Betriebe gefunden werden, die sich sozial engagieren und Praktika für diese Jugendlichen anbieten. Das Bonner Spendenparlament wird versuchen, durch seine Kontakte dabei zu helfen.


Spendenparlament sorgt für mehr Mobilität der Macher

5000 Euro für einen Transporter gestiftet
Bonner Spendenparlament unterstützt Netzwerk für unkomplizierte Flüchtlingshilfe

„Die schnelle, spontane und unkomplizierte Flüchtlingshilfe des Netzwerkes ‚Die Macher' hat die Parlamentarier besonders beeindruckt", sagte die Vorsitzende des Bonner Spendenparlaments e.V. Sibylle Becker bei der offiziellen Übergabe eines Transporters an die Initiative der Katholischen Jugendagentur Bonn am 14. Dezember 2016. „Die Anschaffung des gebrauchten Ford Transit hat das Bonner Spendenparlament deshalb sehr gerne mit 5000 Euro unterstützt". Die Helfergruppe, die sich über Facebook organisiert, kann mit dem Fahrzeug nunmehr noch unkomplizierter Möbel, Haushaltsgegenstände und sperrige Güter direkt bei Spendern abholen und unmittelbar zu den bedürftigen Empfängern transportieren. Besonders erfreulich ist es nach den Worten von Sibylle Becker, dass unter den Aktiven des Netzwerkes auch viele Flüchtlinge selbst mit anpacken.


Parlamentarier und Lotsen besuchen beispielhaftes Flüchtlingsprojekt

 

„Wir schaffen das", so hat der Verein Abenteuer lernen e.V. sein vom Bonner Spendenparlament gefördertes Flüchtlingsprojekt betitelt. Und dass die engagierten Ehrenamtler das schaffen, davon konnten sich Vertreter und Lotsen des Spendenparlaments bei einem Besuch vor Ort überzeugen. Beim regelmäßigen Treffpunkt in den Räumen von "Abenteuer lernen" kommen Flüchtlinge aller Altersstufen zusammen, um gemeinsam zu nähen, zu werken, zu spielen und zu kochen und dabei die deutsche Sprache zu erlernen und sich über Alltagsprobleme und mögliche Unterstützung auszutauschen. „Ein beeindruckendes und beispielhaftes Integrationsprojekt", so die einhellige Meinung der Besucher.

 


Höchst aktuell:

Veranstaltung des Internationalen Frauenzentrums e.V. zum Asylrecht


Auf großes Interesse stieß eine Veranstaltung des Internationalen Frauenzentrums e.V. zum Asylrecht am 11. Januar 2016 im Hause Migrapolis: Über 60 Gäste konnten sich über die aktuelle Rechtslage zu Fragen des Asyl-, Asylverfahrens und Ausländerrechts informieren, hervorragend aufbereitet und anschaulich präsentiert durch den Referenten RA Jens Dieckmann. Viele TeilnehmerInnen waren offenbar weniger aus Anlass der jüngsten Geschehnisse in der Silvesternacht in Köln gekommen, sondern weil sie selbst in der Flüchtlingsbetreuung tätig und auf der Suche nach Lösungen sind. Sie stellten Fragen zu konkreten Fallgestaltungen, auf die RA Dieckmann vor dem Hintergrund eigener anwaltlicher Erfahrung mit der Materie differenziert einging. Der Veranstaltung werden weitere folgen - die nächste am 1. März - , gleichfalls gefördert vom Bonner Spendenparlament.


Bonner Rollstuhlbasketballer endlich wieder gut mobil

Die jungen Rollstuhlbasketballspielerinnen und -spieler des ASV Bonn (www.asv-bonn.de) können sich freuen: Dank eines neuen Kleinbusses ist ihre Mobilität im Rahmen des Trainings- und Spielbetriebs und der Transport ihrer Sport- und Alltagsrollstühle wieder gesichert. Das Bonner Spendenparlament (BSP) hat - neben der Aktion Mensch und der Firma C. Gerhardt - mit über 10.000.- Euro Zuschuss zur Finanzierung des Kleinbusses beigetragen. Mitglieder des Vorstands und der Finanzkommission des BSP nahmen am 17.10. 2015 die Anschaffung in Augenschein. Sie konnten sich davon überzeugen, dass der ASV eine gute Wahl getroffen hat und das Geld des BSP sehr sinnvoll verwendet worden ist. Im Anschluss wurden sie Zeugen eines Spiels der ASV-Basketballer gegen die Baskets 97 Rahden, das 64:57 für den ASV endete. Die Gäste waren von der Behendigkeit, Geschicklichkeit und Einsatzfreude der jungen Sportler zutiefst beeindruckt.

Auf dem Bild:

Sibylle Becker, stellvertretende Vorsitzende des BSP e.V.,
Dr. Michael Kaiser, Vorsitzender der Finanzkommission des BSP,
Wolfgang Müller-Kulmann, Mitglied der Finanzkommission

 


Integration durch Sport

Eine sogenannte Flüchtlings-Mini-"Olympiade" bildete den vorläufigen Höhepunkt der vielfältigen Sportangebote, die der Post-Sportverein Bonn 1926 e.V. für Bewohner von Flüchtlingsunterkünften in Bonn aufgelegt hat. Mit diesen speziellen Angeboten will der Verein Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher ethnischer Gruppen zusammenführen.
In den vergangenen Monaten haben sich schon rund 170 Flüchtlinge im Alter zwischen acht und vierzig Jahren an dem Projekt beteiligt.
Jürgen Schütt (1.v.l.), Geschäftsführer, und Katja Brender (3.v.l.), Integrationsbeauftragte des Post-Sportvereins Bonn 1926 e.V., und Prof. Dr. Hans-Martin Schmidt, Wolfram Schmuck und Klaus Hombach (v.r.n.l.) vom Bonner Spendenparlament, das das Flüchtlingsprojekt des Vereins mit 6.000 Euro fördert.



Startschuss für „Schätze im Quartier"

Am 30.1. 2015 fiel in den Räumen des Bonner Vereins für Pflege- und Gesundheitsberufe e.V. der Startschuss für den Schulungskurs „Schätze im Quartier". Ehrenamtliche Seniorenbegleiterinnen sollen damit qualifiziert werden, ältere Menschen aus ihrem Quartier zu unterstützen, wenn sie z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause zurückkehren. Mit Hilfe dieser Unterstützung soll ihnen ermöglicht werden, auch im angestammten Viertel wohnen zu bleiben, wenn sie vermehrt auf Hilfe angewiesen sind. Den hoch motivierten Seniorenbegleiterinnen wird an acht Nachmittagen das Rüstzeug für ihren Einsatz vermittelt.
Das Projekt des o.g. Vereins wird vom Bonner Spendenparlament mit 5000.- Euro gefördert. Auf dem Bild: Teilnehmerinnen mit den beiden Kursleiterinnen, Claudia Lamsfuß (2. Reihe Mitte) und Mabel Diaz (1. Reihe 2.v.r.).


Bonner Spendenparlament fördert Reparaturcafé in Dransdorf

2.000 Euro für Hilfe zur Selbsthilfe beim Handwerkeln

Nachbarschaftliches Engagement und „Hilfe zur Selbsthilfe" stehen im Vordergrund des „Reparaturcafés", das der Stadtteilverein Dransdorf e.V. am Dienstag (18.03.) eröffnet hat. Mit dem Projekt sollen Frauen und Männer aus dem Stadtteil Dransdorf angesprochen werden, die Lust haben, sich handwerklich zu betätigen.
Im Reparaturcafé können unter ehrenamtlicher Anleitung Möbel repariert, Möbelkleinteile hergestellt, Änderungen an Kleidungsstücken durchgeführt oder kleinere Näharbeiten ge-fertigt werden. Das Café in den Räumen des Stadtteilvereins Dransdorf soll zum Ort der Begegnung werden.

Das Bonner Spendenparlament hat das Projekt mit rund 2.000 Euro zu unterstützt.
Adresse: Lenaustraße 34

 


Projekt "Türen für Teilhabe öffnen"
Buchlesung "Unerwünscht"

Die Autorenlesung der iranischen Brüder Sadinam bildete den Höhepunkt und Abschluss des AsA-Projektes „Türen für Teilhabe öffnen - langfristige Integration junger Flüchtlinge", das vom Bonner Spendenparlament mit 1.500 Euro gefördert wurde
Projekte des Vereins Ausbildung statt Abschiebung hat das BSP schon mehrfach unterstützt. Sie sind vornehmlich auf die langfristige Integration von jungen Flüchtlingen ausgerichtet. Die Verbesserung der Lebensbedingungen sozial benachteiligter Mitbürger ist das Hauptanliegen des Bonner Spendenparlaments.