Nachgefragt bei den geförderten Projekten

Die jeweiligen Betreuer der Finanzkommission besuchen die meisten der Projekte und berichten darüber. Hier finden Sie einige der Informationen zu den geförderten Projekten.

Dieses ersetzt natürlich nicht die Berichterstattung in den Parlamentssitzungen. Aber so kann auch "zwischendurch" eine Verbindung zwischen Spendern und den geförderten Projekten hergestellt werden.

Ebenso freuen wir uns (und die Parlamentarier) auch sehr, wenn Vereine von sich aus über die geförderten Projekte berichten. - Bitte senden Sie uns gerne Fotos oder Links zu ihren elektronischen Medien zu!


Weitere Informationen

Die Kurzvorstellungen aus den letzten Parlamentssitzungen sind  hier  aufgeführt.

Alle bisher geförderten Projekte können Sie in unserer Datenbank abrufen.

Haben Sie darüber hinaus Interesse an den geförderten Projekten? Dann schreiben Sie uns eine kurze Mail an info@bonner-spendenparlament.de. Wir informieren Sie gerne!


Feldküche für Betreuungsangebote


Die Erlebniswald gUG bietet vielfältige Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Es handelt sich um ein offenes, niederschwelliges Betreuungsangebot.

Ein Schwerpunkt der Angebote soll ins Freie verlegt werden. Dafür ist ein Kastenanhänger gekauft worden, der zurzeit mit den Betreuten zu einer Feldküche ausgebaut wird.

Mittlerweile ist die Küche in dem Anhänger fast fertig. Zur Einrichtung gehören u.a. eine Arbeitsfläche, eine Spüle, ein Wasserhahn mit Anschluss von außen, ein Gaskochfeld, ein Stromanschluss für den Kühlschrank und viele weitere Ausstattungsgegenstände.

Die Kinder und Jugendliche sind begeistert und können es kaum erwarten, mit der fahrbaren Küche auf Tour zu gehen!

Das Bonner Spendenparlament hat in der 24. Parlamentssitzung das Projekt mit 6000 € gefördert.

http://erlebniswald-online.de/

(2061-06-22)


Übersetzung der Internetseite des Frauenzentrums Troisdorf in LEICHTE SPRACHE


Das Frauenzentrum Troisdorf ist eine Beratungsstelle für Mädchen und Frauen mit dem Schwerpunkt ganzheitlicher Lebens- und Sozialberatung.

Seitdem es die Möglichkeit gibt, in einem verschlüsselten Chatbereich Kontakt zum Frauenzentrum aufzunehmen und dort Hilfe zu bekommen, melden sich vermehrt Mädchen und Frauen. Sie kämpfen oft mit schambehafteten Themen, die sie eher nicht im persönlichen Austausch ansprechen würden. Erschwerend kommen bei einigen Hilfesuchenden körperliche und psychische Probleme hinzu. Für sie ist ein Online-Chat die einzige Möglichkeit, Unterstützung zu bekommen.

Die Homepage wurde zudem in „LEICHTE SPRACHE" umformuliert. Seitdem hat sich der Kreis der Hilfesuchenden noch einmal erweitert.

Das Bonner Spendenparlament hat den Aufbau der Online-Beratung in der 18. Parlamentssitzung mit 3528 € und die Übersetzung der Internetseite in LEICHTE SPRACHE in der 23. Parlamentssitzung mit 620 € gefördert.

https://www.frauenzentrum-troisdorf.de/

(2021-06-20)


Ritterburg


Die Parlamentarier hatten in der 25. Parlamentssitzung des Bonner Spendenparlamentes (April 2021) den Kauf einer "Ritterburg" mit 900 Euro für den Verein "Frauen helfen Frauen e.V." gefördert.

Die Kinder sind begeistert! Sie setzen eigene Ideen um und haben in ihrem Tobezimmer die Burg vollständig für sich erobert.

Im Namen der Kinder vielen Dank an die Parlamentarier!

Mehr Infos unter Projekt 9, 25. Parlamentssitzung

(2021-06-16)


Digitale Unterstützung


  • Digitale Unterstützung für die 1. Vorsitzende des Vereins - Kommunikation mit Gehörlosen sowie mit Verwaltung und Kostenträgern.

Große Erleichterung für die gehörlose 1. Vorsitzende des Vereins: Der Laptop ist da, die Einweisung ist erfolgt. Während des Lockdowns konnte so innerhalb des Vereins und - besonders wichtig - mit den Dienststellen der Stadt Bonn und dem Landesverband kommuniziert werden.

Antrag: 718 € für einen Laptop, für Einrichtung und Unterweisung 

(2021-03-16)


Das Beste aus allen Welten


  • In Bonn lebende junge Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund sollen im Rahmen von Workshops angeregt werden, sich mit ihrer Identität im interkuturellen Kontext, mit ihren persönlichen Stärken, Hoffnungen und Chancen auseinanderzusetzen. Dabei arbeiten sie kreativ in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern wie z.B. Fotografie, Texten, bildende Kunst, Songs oder Theaterszenen.

Wir hatten im Spätherbst noch optimistisch gedacht, dass wir im Februar entweder wieder regulär vor Ort oder alternativ eben digital mit der ersten Gruppe starten können und dies auch bereits so beworben.

Nun ist eine Umsetzung vor Ort auch bei strengsten Maßnahmen noch nicht in Sicht, realistisch scheint hier eher März oder April. Leider hat sich in Rücksprache mit der AWO und den jungen Menschen selbst nun auch herausgestellt, dass sie verständlicherweise alle sehr "digital-müde" sind. Die gesamte Situation mit Online-Beschulung bzw. Online-Studium wird als sehr anstrengend erlebt und die Bereitschaft auch noch in ihrer Freizeit digitale Angebote wahrzunehmen geht gegen Null. Das Feedback war sehr klar "lieber abwarten und dann richtig".

Insofern hoffen wir, dass wir diesem Wunsch angsichts sinkender Zahlen bald entsprechen können und informieren Sie selbstverständlich gern, sobald feststeht, wann wir mit der Durchführung starten. In jedem Fall sollte das ja im Laufe des Sommers hoffentlich möglich sein, so dass wir problemlos im Zeitrahmen der Bewilligung bleiben.

(Prof. Dr. Katja Ehrenberg, Kulturförderverein Nordstadt e.V.)
https://kult41.de/das-bonner-spendenparlament-unterstuetzt-unseren-projektantrag
Foto: pixabay.de
(2021-02-05)

Ping, der kleine große Klimaexperte


Das Ziel des Projekts war es, Kinder für den Klimawandel, seine Ursachen und Folgen am Beispiel Lateinamerikas zu sensibilisieren.

Während der Projekttage wurde das Interesse der Kinder zum einen durch die Nutzung des Ping-Buchs geweckt, zum anderen dadurch, dass die Referentinnen (Migrantinnen aus Lateinamerika, die seit einiger Zeit in Deutschland leben) sehr authentisch aus ihren Heimatländern berichten konnten.

Die Kinder wurden zum Nachdenken angeregt und entwickelten eigene Ideen zum Klima- und Umweltschutz. Sie stellten sehr viele Fragen. Durch den persönlichen Bezug zu den Referentinnen wurde dabei eine besondere Lernwirkung erzielt.

An den einzelnen Projekttagen lernten sich das Projektteam und die Kinder zunächst besser kennen. So wurden die Kinder nach ihren Vorkenntnissen zu Lateinamerika und Klimawandel befragt. Danach stellten die BildungsreferentInnen nicht nur kulturelle Aspekte von „ihren" Heimatländern vor, sondern auch die Besonderheiten ihrer Länder, z.B. Flora und Fauna und indigene Bevölkerungsgruppen. Da die Kinder immer sehr von der Flora und Fauna beeindruckt sind, wollten sie mehr über das Thema Klimawandel und Umweltschutz erfahren.

In Kleingruppen wurden unterschiedliche Kapitel oder Länder behandelt. Besonders durch die anschließenden Präsentationen der Kinder aus den einzelnen Kleingruppen bekamen die Kinder einen nachvollziehbaren Einblick in die Themen der jeweils anderen Kleingruppe. Die Kinder erstellten kreativ Materialien, z. B. Umweltplakate, die zeigen, wie man die Umwelt schützen kann.

Am Ende der Projekttage fand eine Feedbackrunde statt, zunächst mit den Kindern, dann mit der LehrerIn und dem Projektteam. Die LehrerInnen vertiefen in ihren Klassen weiterhin das Thema und binden das Ping-Buch im Unterricht ein. Im Anschluss an das Projekt können die Kinder damit an das Erlernte anknüpfen und Zusammenhänge noch besser verstehen.

Aufgrund der Schulschließungen durch Corona konnten wir die Projekttage leider nicht wie zunächst geplant durchführen, dann jedoch wieder ab Mitte August nach den Sommerferien. Während die Schulen geschlossen waren, haben wir die Ping-Projekttage in ein Online-Bildungsformat umgewandelt. Auf der Plattform https://wechange.de/group/ping-der-kleine-grosse-klimaexperte-u/ werden die Länder und die dortigen Auswirkungen des Klimawandels per Video sowie interaktive Aufgaben zum Mitmachen vorgestellt.

Projektzeitraum: 1.1.-31.8.2020

(Stefanie Hahl, Projektleiterin)


Update All of us for Future


Bereits am 25. September hat unsere FSJlerin einen Input bei der Fridays for Future-Demo gehalten und das Thema Kleidung in die Klimadebatte eingebracht. Außerdem konnte Anfang Oktober noch eine Kleidertauschparty im Haus der Jugend stattfinden.

Besonders froh sind wir allerdings darüber, dass sich ein kleines Netzwerk gefunden hat, dass online-Veranstaltungen umsetzt. Der Auftakt war eine Film- und Diskussionsveranstaltung rund um den Film RiverBlue am 14.01.2021.

Außerdem wird ein konsumkritischer Stadtrundgang zum Thema Kleidung entwickelt, der durchgeführt werden soll, sobald das Wetter wieder etwas freundlicher ist (und die Corona-Zahlen dies erlauben). Aus den Schulen erreichen uns verständlicherweise weiterhin nur wenige Anfragen.

Anfang Dezember konnte ein Workshop am Konrad-Adenauer-Gymnasium stattfinden, außerdem können wir jetzt auch einen digitalen Workshop anbieten, sodass wir nicht von Präsenzveranstaltungen abhängig sind.

(Marijke Mulder, FEMNET e.V., Kaiser-Friedrich-Straße 11, 53113 Bonn)

www.femnet.de
www.modefairarbeiten.de
www.facebook.com/femnet.ev

 


Bonn blüht und summt


Blühwiese im Gemeinschaftsgarten Meßdorfer Feld, angelegt mit dem regional angepassten Saatgut „Blühende Landschaft Nord"
Abschlussbericht Juli 2020

Bei Eisregen und Hagel den Boden für ein Blühbeet vorbereiten - das muss man wollen. 15 angehende Blühbotschafter*innen des Projekts „Bonn blüht und summt" taten genau das. Am 6. März 2020 entfernten sie auf dem Alten Friedhof mitten in der Bonner Innenstadt auf einem etwa 30 Quadratmeter großen Gelände Gras und Beikräuter. Eine Woche später hackten sie den Boden erneut durch, entfernten die nachgekeimten Beikräuter und säten eine Bienenweide.

Die Teilnehmer besuchten an insgesamt vier Nachmittagen im Frühjahr 2020 das Blühbotschafter*innen-Training des Vereins Bonn im Wandel und der Biostation Bonn/Rhein-Erft. Dank der Förderung des Bonner Spendenparlaments war die Teilnahme kostenfrei.

Die an biologischer Vielfalt interessierten Bonner Bürger*innen lernten in jeweils dreistündigen Veranstaltungen viel zu Bodenbeschaffenheit, Pflanzen, Insekten, Saatgut und typischen Fehlern beim Anlegen eines Blühstreifens. Sie verließen das Training mit dem Plan, jeweils ein eigenes Blühbeet anzulegen, um Bienen, Hummeln und Schmetterlingen Nahrung und Nistplätze zu bieten. Auch werten Blühbeete das Stadtbild auf und regen zum Nachahmen an.

Außerdem wurden die Teilnehmer*innen auf ihre Rolle als Multiplikator*innen vorbereitet. Denn sie sollen nicht nur bei Verteilaktionen von Bonn blüht und summt Saatgut ausgeben und zum Anlegen von Blühstreifen beraten, sondern auch in ihren eigenen Kreisen Saatgut verteilen. Dazu erhielt jede*r Teilnehmer*in am Ende des Blühbotschafter*innen-Trainings eine Blühkiste mit Saatgut, Anleitungen und Infomaterial.

Obwohl die Verteilaktionen von Bonn blüht und summt bei Frühlingsmärkten und Infoveranstaltungen zur Artenvielfalt wegen der Corona-Krise ausfielen, sind viele neue Blühwiesen entstanden. Das meldeten die Teilnehmer*innen zurück.

Da das Training sehr gut angenommen wurde und die Nachfrage deutlich über der Anzahl der Plätze lag, planen Bonn im Wandel und die Biostation Bonn/Rhein-Erft, das Training im Jahr 2021 erneut anzubieten.

Text/Kontakt: Ursula Katthöfer, info@bonnsummt.de, Tel.: 0228 18 08 84 75

Fotos: Gesa Maschkowski

https://bonnimwandel.de/bonnbluehtundsummt

(2020-07-14)